
Marianne Wagner (Kandidatin Sozialbehörde)
In meinem Berufsleben als Sozialarbeiterin habe ich immer wieder festgestellt, wie stark die Arbeitsbedingungen der Mitarbeitenden und die Qualität der Sozialen Arbeit zusammenhängen.
Auch wissenschaftliche Studien haben klar gezeigt, dass eine individuell ausgerichtete und engmaschige Sozialberatung den Leuten hilft, rascher in den Arbeitsmarkt einzusteigen oder zurückzukehren, ihr eigenes Einkommen zu erwirtschaften und sich von der Sozialhilfe abzulösen.
Weitere wichtige Themen sind der Fachkräftemangel und die hohen Personalfluktuationen in vielen Sozialdiensten. Rekrutierungen im Sozialbereich sind aufwändig, mit jedem Wechsel geht Fachwissen verloren und kurzfristige Aushilfen kosten die Gemeinde viel Geld.
Es lohnt sich daher, in eine Sozialabteilung mit ausreichend personellen Ressourcen und in die Arbeitszufriedenheit und Fachkompetenz der Mitarbeitenden zu investieren. Daneben braucht es aber auch ein gut ausgebautes kommunales und regionales Integrationsangebot, das Betroffenen hilft, ihre Selbstständigkeit und ihre beruflichen Kompetenzen zu stärken und wieder auf eigenen Füssen zu stehen.
Mit meiner Berufserfahrung möchte ich mich in der Sozialbehörde Horgen dafür einsetzen, dass gute Arbeitsbedingungen herrschen und faire, professionelle Dienstleistungen erbracht werden können.
Eine parteiübergreifende Zusammenarbeit in der Behörde, der offene und zielorientierte Dialog mit der Sozialabteilung und eine transparente Information der Bevölkerung sind dabei ebenso wichtig wie ein verantwortungsvoller Umgang mit den Ressourcen.
