Schinzenhof / Gemeindehaus: der Ort in Horgen, wo Politik gelebt wird.

Moira Tröndle-Stärk (Gemeinderat, bisher)

In meiner letzten Legislatur hat diese Zentrumsüberbauung Wogen geworfen. Wieso soll ein Kern als komplexes Konstrukt teuer unterhalten und aufgewertet werden? Was verlangen wir von seiner Wirtschaftlichkeit? Wieso weist die Überbauung Leerstand auf? Was ist der Leistungsauftrag dieser Liegenschaft?

Der Schinzenhof ist für mich nicht nur ein Zeitzeuge der Geschichte. Der Schinzenhof ist für mich auch der Ort der gelebten Demokratie und Kultur. Der in den 60er-Jahren erstellte Schinzenhof-Saal steht für unsere Gemeindeversammlungen, politische Informationsabende und für zahlreiche Kulturanlässe. In den Sitzungszimmern wird an Parteiversammlungen heiss diskutiert, und Vereine aller Art erschaffen vielseitige Projekte. In der Dorfbeiz trifft sich Alt und Jung, um so manches Horgner Thema zu bereden, und im Gemeindehaus arbeitet die Verwaltung fleissig an den Umsetzungen. Kurz: Hier findet die wechselseitige Bereicherung von Kultur und Demokratie statt, teils in einem festen Rahmen, teils frei und inspirierend.

Die Politik in Horgen wird sich immer wieder verändern, anpassen und neu erfinden. Unterdessen zählen wir bald 25’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Diese müssen die Möglichkeit haben mitzuwirken, die Kultur mitzugestalten und die Politik mitzuentwickeln. Der Platz für Partizipation, kulturelle Anlässe und politische Willensbildung muss bereitstehen.

Natürlich wäre die Belebung des Schinzenhofs noch steigerbar. Doch die Möglichkeit dazu muss die Politik bieten, die Belebung wiederum die Bevölkerung selbst leisten. Für die Möglichkeit werde ich mich gerne auch in der nächsten Legislatur einsetzten.

 

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