Kita Berghalden: der Ort in Horgen, der Berufstätigkeit und Familie seit über 50 Jahren ermöglicht.

Christa Scheidegger (Sozialbehörde, bisher)

Wir kamen 1999 vom Säuliamt nach Horgen. Für meinen Mann und mich war klar, dass wir nach der Geburt unseres Kindes beide berufstätig bleiben wollten. Eine für die damaligen Verhältnisse noch ungewohnte Form der geteilten Familienarbeit schwebte uns vor. Im Säuliamt gab es im ganzen Bezirk nur eine einzige Kinderkrippe mit Öffnungszeiten, die mit unseren Arbeitszeiten nicht übereinstimmten. Dies war der Grund, weshalb wir uns nach einem neuen Wohnort umsahen. In Thalwil aufgewachsen wusste ich, dass die familienergänzende Betreuung am linken Zürichseeufer dank der Industrialisierung seit Jahrzehnten ein fester Bestand war. Bereits 1929 wurde meine Mutter in der damaligen Kinderkrippe in Thalwil betreut, während meine Grosseltern in der Fabrik arbeiteten.

So kam es, dass ich mit dickem Bauch die Kita Berghalden in Horgen besichtigte. Die professionell geführte Kindertagesstätte mit ihrem riesigen Garten gefiel mir. Wir unterschrieben glücklich den Betreuungsvertrag und haben den Entscheid nie bereut. Bis zum Schuleintritt war nebst der Familie die Kita Berghalden für unseren Sohn der zentrale Ort für soziale Kontakte, Freundschaften und für wichtige Lernerfahrungen fürs Leben.

Damals war die Kita Berghalden die einzige Kita in ganz Horgen. Heute sind es deren 13. Zwei davon sind gemeindeeigene Betriebe. Mit einem vielfältigen Betreuungsangebot und der Subventionierung der Kinderbetreuungsplätze ist Horgen ein attraktiver Standort für Familien.

In der Sozialbehörde setzte ich mich dafür ein, dass die Qualität der Betreuung der Kleinsten der Gemeinde garantiert ist.

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